Job 39
Under each verse is the Hebrew source text word by word, from right to left: each prefix, stem and suffix with its transliteration, English gloss, Extended Strong's number and morphology code. Source text: STEPBible's TAHOT (CC BY 4.0)
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- 1Kennst du die Zeit, da die Steinböcke gebären, oder hast du beobachtet, wann die Hindinnen kreißen?
- 2Zählst du die Monate, die sie erfüllen müssen, und weißt du die Zeit ihres Gebärens?
- 3Sie kauern sich nieder, werfen ihre Jungen und sind ihre Wehen los.
- 4Ihre Jungen erstarken, wachsen im Freien auf, verlassen sie und kommen nicht mehr zurück.
- 5Wer hat den Wildesel frei laufen lassen, und wer hat die Fesseln des Wildlings gelöst,
- 6dem ich die Steppe zur Wohnung angewiesen habe, das salzige Land zum Aufenthalt?
- 7Er lacht über den Lärm der Stadt, und das Geschrei des Treibers hört er nicht;
- 8er ersieht sich die Berge zu seiner Weide und spürt allen grünen Kräutern nach.
- 9Wird der Büffel willig sein, dir zu dienen? Bleibt er an deiner Krippe über Nacht?
- 10Führst du den Büffel in der Furche an einem Strick, oder wird er hinter dir her die Talgründe eggen?
- 11Vertraust du ihm wegen seiner großen Kraft und überläßt du ihm deine Arbeit?
- 12Rechnest du auf ihn, daß er deine Saat einbringt oder deine Tenne füllt?
- 13Die Straußin schwingt fröhlich ihre Flügel; sind es aber treue Schwingen und Federn?
- 14Denn sie überläßt ihre Eier der Erde und läßt sie im Sand ausbrüten.
- 15Sie vergißt, daß ein Fuß sie zertreten und das Getier des Feldes sie zermalmen kann.
- 16Sie ist hart gegen ihre Jungen, als gehörten sie ihr nicht; es macht ihr keinen Kummer, wenn sie sich umsonst abgemüht hat;
- 17denn Gott ließ sie die Weisheit vergessen und hat ihr keinen Verstand zugeteilt.
- 18Kommt aber die Zeit, da sie in die Höhe schnellt, so verlacht sie Roß und Reiter.
- 19Hast du dem Roß Stärke verliehen und seinen Hals mit der Mähne umhüllt?
- 20Bringst du es zum Springen wie eine Heuschrecke? Sein stolzes Schnauben klingt schrecklich!
- 21Es scharrt den Boden, freut sich seiner Stärke; es zieht los, den Waffen entgegen;
- 22es lacht über die Furcht, ist unverzagt und weicht vor dem Schwert nicht zurück;
- 23über ihm klirrt der Köcher, die Klinge von Speer und Wurfspieß.
- 24Mit wildem Lauf und Ungestüm verschlingt es den Boden und bleibt nicht stehen, wenn das Schopharhorn ertönt;
- 25so oft das Schopharhorn erklingt, ruft es: Hui! Von ferne wittert es die Schlacht, die Donnerstimme der Heerführer und das Kriegsgeschrei.
- 26Bewirkt dein Verstand, daß der Habicht fliegt und seine Flügel nach Süden ausbreitet?
- 27Schwingt sich auf dein Geheiß der Adler empor und legt sein Nest in der Höhe an?
- 28Er wohnt in Felsspalten und horstet dort, auf Felsenzacken und Bergesspitzen.
- 29Von dort aus erspäht er sich Beute, seine Augen schweifen weit umher;
- 30seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.
Bibeltext der Schlachter Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.