Lexikoneintrag · Hebräisch
H9001/וַv
&Wortart: Konjunktion
Anzeigen inSchlachter 2000
Vorkommen nach Büchern
Wiedergaben
In Schlachter 2000, basierend auf 1. Mose und dem Neuen Testament
21.328 Vorkommen in 11.324 Versen
Mit Stellenangabe und Text in Schlachter 2000.
Da nahm Jeremia eine andere Rolle und gab sie dem Schreiber Baruch, dem Sohn Nerijas; und er schrieb, wie Jeremia es ihm vorsagte, alle Worte hinein, die in dem Buch gestanden hatten, das Jojakim, der König von Juda, im Feuer verbrannt hatte; und es wurden noch viele andere Worte gleichen Inhalts hinzugefügt.
וַֽיִּתְּנָהּ֮ (וַֽ) va “and”וַיִּכְתֹּ֤ב (וַ) va “and”
Und Zedekia, der Sohn Josias, regierte als König an Stelle Jechonjas, des Sohnes Jojakims, denn Nebukadnezar, der König von Babel, hatte ihn zum König über das Land Juda gemacht.
וַיִּ֨מְלָךְ־ (וַ) va “and”
Und der König Zedekia sandte Jehuchal, den Sohn Schelemjas, und den Priester Zephanja, den Sohn Maasejas, zu dem Propheten Jeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zu dem Herrn, unserem Gott!
וַיִּשְׁלַח֩ (וַ) va “and”
Und das Heer des Pharao war aus Ägypten aufgebrochen. Als das die Chaldäer erfuhren, die Jerusalem belagerten, zogen sie von Jerusalem ab.
וַיִּשְׁמְע֨וּ (וַ) va “and”וַיֵּ֣עָל֔וּ (וַ) va “and”
Da erging das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia folgendermaßen:
וַֽיְהִי֙ (וַֽ) va “and”
Die Chaldäer aber werden wiederkommen und gegen diese Stadt kämpfen, sie einnehmen und mit Feuer verbrennen.
וְשָׁ֙בוּ֙ (וְ) ve. “and”וְנִלְחֲמ֖וּ (וְ) ve. “and”וּלְכָדֻ֖הָ (וּ) u. “and”וּשְׂרָפֻ֥הָ (וּ) u. “and”
Denn wenn ihr auch das ganze Heer der Chaldäer, die euch belagern, schlagen würdet, und es würden von ihnen nur etliche Verwundete übrigbleiben, so würden sie dennoch aufstehen, jeder in seinem Zelt, und diese Stadt mit Feuer verbrennen!
וְנִ֨שְׁאֲרוּ (וְ) ve. “and”וְשָֽׂרְפ֛וּ (וְ) ve. “and”
Und es geschah, als das Heer der Chaldäer vor dem Heer des Pharao von Jerusalem abgezogen war,
וְהָיָ֗ה (וְ) ve. “and”
da verließ Jeremia Jerusalem, um ins Land Benjamin zu gehen und dort unter dem Volk seinen Besitzanteil in Empfang zu nehmen.
וַיֵּצֵ֤א (וַ) va “and”
Als er aber zum Tor Benjamin kam, war dort ein Befehlshaber der Wache namens Jerija, ein Sohn Schelemjas, des Sohnes Hananjas; der ergriff den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen!
וַיְהִי־ (וַ) va “and”וַיִּתְפֹּ֞שׂ (וַ) va “and”
Da sprach Jeremia: Das ist eine Lüge! Ich will nicht zu den Chaldäern überlaufen! Aber Jerija wollte ihm nicht glauben, sondern nahm Jeremia fest und führte ihn vor die Fürsten.
וַיֹּ֨אמֶר (וַ) va “and”וַיִּתְפֹּ֤שׂ (וַ) va “and”וַיְבִאֵ֖הוּ (וַ) va “and”
Und die Fürsten wurden zornig über Jeremia und schlugen ihn und setzten ihn ins Gefängnis im Haus des Schreibers Jonathan; denn dieses hatte man zum Kerker gemacht.
וַיִּקְצְפ֧וּ (וַ) va “and”וְהִכּ֣וּ (וְ) ve. “and”וְנָתְנ֨וּ (וְ) ve. “and”
So kam Jeremia ins Gefängnis und unter die Gewölbe; und Jeremia blieb dort lange Zeit.
וַיֵּֽשֶׁב־ (וַ) va “and”
Aber der König Zedekia sandte nach ihm und ließ ihn holen; und der König fragte ihn heimlich in seinem Haus und sprach: Hast du ein Wort von dem Herrn? Jeremia antwortete: Ja! und sprach: Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden!
וַיִּשְׁלַח֩ (וַ) va “and”וַיִּקָּחֵ֗הוּ (וַ) va “and”וַיִּשְׁאָלֵ֨הוּ (וַ) va “and”וַיֹּ֕אמֶר (וַ) va “and”וַיֹּ֤אמֶר (וַ) va “and”וַיֹּ֕אמֶר (וַ) va “and”
Auch sprach Jeremia zu dem König Zedekia: Was habe ich gegen dich, gegen deine Diener und gegen dieses Volk gesündigt, daß ihr mich ins Gefängnis gesetzt habt?
וַיֹּ֣אמֶר (וַ) va “and”
Da gab der König Zedekia Befehl, und man versetzte Jeremia in den Gefängnishof und gab ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckerstraße, bis alles Brot in der Stadt aufgegessen war. So blieb Jeremia im Gefängnishof.
וַיְצַוֶּ֞ה (וַ) va “and”וַיַּפְקִ֣דוּ (וַ) va “and”וַיֵּ֣שֶׁב (וַ) va “and”
Schephatja aber, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschhurs, und Juchal, der Sohn Schelemjas, und Paschhur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, die Jeremia zu dem ganzen Volk redete, indem er sprach:
וַיִּשְׁמַ֞ע (וַ) va “and”
So spricht der Herr: Wer in dieser Stadt bleibt, der muß sterben durch Schwert, Hungersnot oder Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, der soll am Leben bleiben; er wird seine Seele als Beute davontragen und leben!
וְחָיָ֔ה (וְ) ve. “and”וְהָיְתָה־ (וְ) ve. “and”וָחָֽי׃ (וָ) va. “and”
So spricht der Herr: Diese Stadt wird ganz gewiß in die Hand des Heeres des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie einnehmen!
וּלְכָדָֽהּ׃ (וּ) u. “and”
Da sprachen die Fürsten zum König: Dieser Mann muß endlich getötet werden; denn damit macht er nur die Hände der Kriegsleute schlaff, die in dieser Stadt noch übriggebliebenen sind, und auch die Hände des ganzen Volkes, weil er solche Worte an sie richtet; denn dieser Mensch sucht nicht das Wohl, sondern das Unglück dieses Volkes!
וַיֹּאמְר֨וּ (וַ) va “and”
Da antwortete der König Zedekia: Siehe, er ist in eurer Hand; denn der König vermag nichts gegen euch!
וַיֹּ֙אמֶר֙ (וַ) va “and”
Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Königssohnes Malkija, die sich im Gefängnishof befand; und sie ließen ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern nur Schlamm; und Jeremia sank in den Schlamm.
וַיִּקְח֣וּ (וַ) va “and”וַיַּשְׁלִ֨כוּ (וַ) va “and”וַיְשַׁלְּח֥וּ (וַ) va “and”וַיִּטְבַּ֥ע (וַ) va “and”
Als aber Ebed-Melech, der Kuschit, ein Kämmerer im Palast des Königs, hörte, daß man Jeremia in die Zisterne geworfen hatte — der König saß gerade im Tor Benjamin —,
וַיִּשְׁמַ֡ע (וַ) va “and”
da verließ Ebed-Melech den königlichen Palast und redete mit dem König und sprach:
וַיֵּצֵ֥א (וַ) va “and”וַיְדַבֵּ֥ר (וַ) va “and”
Mein Herr und König, jene Männer haben unrecht getan in allem, was sie dem Propheten Jeremia zugefügt haben, indem sie ihn in die Zisterne geworfen haben. Er muß ja dort unten an Hunger sterben, denn es ist kein Brot mehr in der Stadt!
וַיָּ֤מָת (וַ) va “and”