Psalmen 91
In diesem Buch sind die Wörter noch nicht mit dem hebräischen Text verbunden. Die Studienansicht zeigt ihn Wort für Wort.
- 1Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.
- 2Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!
- 3Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest;
- 4er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.
- 5Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,
- 6vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.
- 7Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen;
- 8ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
- 9Denn du [ergänzt: sprichst]: Der Herr ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht;
- 10kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen.
- 11Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
- 12Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
- 13Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten.
- 14»Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.
- 15Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
- 16Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«
Kursiv gesetzte Wörter haben die Übersetzer ergänzt.
Bibeltext der Schlachter Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.