Lexikoneintrag · Hebräisch
H9002/וְv
andWortart: Konjunktion
Anzeigen inSchlachter 2000
Vorkommen nach Büchern
Wiedergaben
In Schlachter 2000, basierend auf 1. Mose und dem Neuen Testament
29.708 Vorkommen in 15.635 Versen
Mit Stellenangabe und Text in Schlachter 2000.
Da gab der König Zedekia Befehl, und man versetzte Jeremia in den Gefängnishof und gab ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckerstraße, bis alles Brot in der Stadt aufgegessen war. So blieb Jeremia im Gefängnishof.
וְנָתֹן֩ (וְ) ve. “and”
Schephatja aber, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschhurs, und Juchal, der Sohn Schelemjas, und Paschhur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, die Jeremia zu dem ganzen Volk redete, indem er sprach:
וּגְדַלְיָ֙הוּ֙ (וּ) u. “and”וְיוּכַל֙ (וְ) ve. “and”וּפַשְׁח֖וּר (וּ) u. “and”
So spricht der Herr: Wer in dieser Stadt bleibt, der muß sterben durch Schwert, Hungersnot oder Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, der soll am Leben bleiben; er wird seine Seele als Beute davontragen und leben!
וּבַדָּ֑בֶר (וּ) u. “and”וְהַיֹּצֵ֤א (וְ) ve. “and”
Da sprachen die Fürsten zum König: Dieser Mann muß endlich getötet werden; denn damit macht er nur die Hände der Kriegsleute schlaff, die in dieser Stadt noch übriggebliebenen sind, und auch die Hände des ganzen Volkes, weil er solche Worte an sie richtet; denn dieser Mensch sucht nicht das Wohl, sondern das Unglück dieses Volkes!
וְאֵת֙ (וְ) ve. “and”
Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Königssohnes Malkija, die sich im Gefängnishof befand; und sie ließen ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern nur Schlamm; und Jeremia sank in den Schlamm.
וּבַבּ֤וֹר (וּ) u. “and”
Als aber Ebed-Melech, der Kuschit, ein Kämmerer im Palast des Königs, hörte, daß man Jeremia in die Zisterne geworfen hatte — der König saß gerade im Tor Benjamin —,
וְהוּא֙ (וְ) ve. “and”וְהַמֶּ֥לֶךְ (וְ) ve. “and”
Da nahm Ebed-Melech die Männer mit sich und ging zum Palast und nahm aus dem Raum unter der Schatzkammer alte Lumpen und abgetragene Kleider und ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Zisterne hinunter.
וּבְלוֹיֵ֖ (וּ) u. “and”
Und Ebed-Melech, der Kuschit, sprach zu Jeremia: Lege doch die alten Lumpen und zerrissenen Kleider zwischen deine Achselhöhlen und die Stricke! Und Jeremia machte es so.
וְהַמְּלָחִים֙ (וְ) ve. “and”
Da antwortete Jeremia dem Zedekia: Wenn ich dir etwas sage, wirst du mich nicht gewißlich töten? Wenn ich dir aber einen Rat gebe, so wirst du nicht auf mich hören!
וְכִי֙ (וְ) ve. “and”
Da schwor der König Zedekia dem Jeremia insgeheim und sprach: So wahr der Herr lebt, der uns diese Seele erschaffen hat, ich werde dich nicht töten, noch dich in die Hände der Männer geben, die nach deinem Leben trachten!
וְאִם־ (וְ) ve. “and”
Da sprach Jeremia zu Zedekia: So spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du freiwillig zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so sollst du am Leben bleiben, dann soll auch diese Stadt nicht mit Feuer verbrannt werden, und du sollst samt deinem Haus am Leben bleiben.
וְהָעִ֣יר (וְ) ve. “and”וּבֵיתֶֽךָ׃ (וּ) u. “and”
Wenn du aber nicht zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen; und du wirst ihren Händen nicht entkommen!
וְאִ֣ם (וְ) ve. “and”וְאַתָּ֖ה (וְ) ve. “and”
Jeremia antwortete: Man wird dich ihnen nicht ausliefern! Höre doch auf die Stimme des Herrn in dem, was ich dir sage, so wird es dir wohl ergehen und du wirst am Leben bleiben!
וְיִ֥יטַב (וְ) ve. “so”וּתְחִ֥י (וּ) u. “so”
Weigerst du dich aber hinauszugehen, so hat mich der Herr dieses Wort sehen lassen:
וְאִם־ (וְ) ve. “and”
Siehe, alle Frauen, die noch im Palast des Königs von Juda übriggeblieben sind, werden zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgeführt werden, und dabei werden sie jammern: »Deine guten Freunde haben dich verführt und überwältigt; als deine Füße im Schlamm versanken, machten sie sich davon!«
וְהִנֵּ֣ה (וְ) ve. “and”וְהֵ֣נָּה (וְ) ve. “and”וְיָכְל֤וּ (וְ) ve. “and”
Dann müssen alle deine Frauen und alle deine Kinder zu den Chaldäern hinausgehen, und auch du wirst ihren Händen nicht entkommen, sondern von der Hand des Königs von Babel erfaßt werden, und diese Stadt wirst du mit Feuer verbrennen!
וְאֶת־ (וְ) ve. “and”וְאֶת־ (וְ) ve. “and”וְאַתָּ֖ה (וְ) ve. “and”וְאֶת־ (וְ) ve. “and”
Da sprach Zedekia zu Jeremia: Niemand darf etwas von diesen Worten erfahren, sonst mußt du sterben!
וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”
Sollten aber die Fürsten erfahren, daß ich mit dir geredet habe, und zu dir kommen und dir sagen: »Berichte uns doch, was du mit dem König geredet hast! Verschweige uns nichts, so wollen wir dich nicht töten; und was hat der König zu dir gesagt?«
וְכִֽי־ (וְ) ve. “and”וְלֹ֣א (וְ) ve. “and”וּמַה־ (וּ) u. “and”
Und es geschah, daß Jerusalem eingenommen wurde. Im neunten Jahr Zedekias, des Königs von Juda, im zehnten Monat, war Nebukadnezar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer nach Jerusalem gekommen und hatte die Belagerung begonnen;
וְכָל־ (וְ) ve. “and”
Da zogen alle Fürsten des Königs von Babel ein und besetzten das mittlere Tor, nämlich Nergal-Sarezer, der Fürst, Nebo-Sarsekim, der Oberkämmerer, Nergal-Sarezer, der Obermagier, samt allen übrigen Fürsten des Königs von Babel.
וְכָל־ (וְ) ve. “and”
Und es geschah, als Zedekia, der König von Juda, und alle Kriegsleute sie sahen, da flohen sie und verließen die Stadt bei Nacht auf dem Weg zum Königsgarten, durch das Tor zwischen den beiden Mauern, und sie wandten sich der Jordanebene zu.
וְכֹ֣ל׀ (וְ) ve. “and”
Und der König von Babel ließ die Söhne Zedekias in Ribla vor seinen Augen niedermetzeln; und der König von Babel ließ auch alle Vornehmen von Juda niedermetzeln;
וְאֵת֙ (וְ) ve. “and”
Zedekia aber ließ er die Augen ausstechen und ihn mit zwei ehernen Ketten binden, um ihn nach Babel zu bringen.
וְאֶת־ (וְ) ve. “and”
Und die Chaldäer verbrannten den königlichen Palast und die Häuser des Volkes mit Feuer und rissen die Mauern Jerusalems nieder.
וְאֶת־ (וְ) ve. “and”וְאֶת־ (וְ) ve. “and”וְאֶת־ (וְ) ve. “and”
Den Überrest des Volkes aber, sowohl die, welche in der Stadt übriggeblieben waren, als auch die Überläufer, die zu [ergänzt: den Chaldäern] übergegangen waren, und den Rest des Volkes, der übriggeblieben war, führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nach Babel.
וְאֵת֩ (וְ) ve. “and”וְאֶת־ (וְ) ve. “and”וְאֵ֛ת (וְ) ve. “and”