Lexikoneintrag · Hebräisch
H9002/וְv
andWortart: Konjunktion
Anzeigen inSchlachter 2000
Vorkommen nach Büchern
Wiedergaben
In Schlachter 2000, basierend auf 1. Mose und dem Neuen Testament
29.708 Vorkommen in 15.635 Versen
Mit Stellenangabe und Text in Schlachter 2000.
Sie trug aber ein langes buntes Kleid; denn das trugen die Königstöchter, die Jungfrauen, als Obergewand. Und sein Diener trieb sie hinaus und schloß die Türe hinter ihr zu.
וְעָלֶ֙יהָ֙ (וְ) ve. “and”
Da warf Tamar Asche auf ihr Haupt und zerriß das lange bunte Kleid, das sie trug; und sie legte die Hand auf ihr Haupt und lief schreiend davon.
וּכְתֹ֧נֶת (וּ) u. “and”
Und ihr Bruder Absalom sprach zu ihr: Ist dein Bruder Amnon bei dir gewesen? Nun dann, meine Schwester, schweig still! Er ist dein Bruder; nimm dir diese Sache nicht zu Herzen! Tamar aber blieb verstört im Haus ihres Bruders Absalom.
וְעַתָּ֞ה (וְ) ve. “and”וְשֹׁ֣מֵמָ֔ה (וְ) ve. “<and>”
Und als der König David das alles hörte, wurde er sehr zornig.
וְהַמֶּ֣לֶךְ (וְ) ve. “and”
Aber Absalom redete nicht mit Amnon, weder Böses noch Gutes; denn Absalom haßte den Amnon, weil er seine Schwester Tamar geschwächt hatte.
וְלֹֽא־ (וְ) ve. “and”וְעַד־ (וְ) ve. “and”
Und Absalom kam zum König und sprach: Siehe doch! Dein Knecht hält Schafschur; der König wolle samt seinen Knechten mit deinem Knecht hingehen!
וַעֲבָדָ֖יו (וַ) va. “and”
Der König aber sprach zu Absalom: Nicht doch, mein Sohn! Laß uns jetzt nicht alle gehen, daß wir dir nicht zur Last fallen! Und auch als er in ihn drang, wollte er doch nicht gehen, sondern segnete ihn [ergänzt: zum Abschied].
וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”וְלֹֽא־ (וְ) ve. “and”
Da sprach Absalom: Wenn nicht, so laß doch meinen Bruder Amnon mit uns gehen! Da sprach der König zu ihm: Warum soll er mit dir gehen?
וָלֹ֕א (וָ) va. “and”
Absalom aber drang in ihn; da ließ er Amnon und alle Söhne des Königs mit ihm gehen.
וְאֵ֖ת (וְ) ve. “and”
Und Absalom gebot seinen Burschen und sprach: Gebt acht, wenn Amnon von dem Wein guter Dinge sein wird und ich zu euch sage: Schlagt Amnon und tötet ihn! so fürchtet euch nicht, denn ich habe es euch befohlen; seid stark und seid tapfere Männer!
וִהְי֥וּ (וִ) vi “and”
Und es geschah, als sie noch auf dem Weg waren, da kam das Gerücht zu David, das besagte: Absalom hat alle Söhne des Königs erschlagen, so daß nicht einer von ihnen übriggeblieben ist!
וְהַשְּׁמֻעָ֣ה (וְ) ve. “and”וְלֹֽא־ (וְ) ve. “and”
Da stand der König auf und zerriß seine Kleider und legte sich auf die Erde, und alle seine Knechte standen um ihn her mit zerrissenen Kleidern.
וְכָל־ (וְ) ve. “and”
So möge nun mein Herr, der König, die Sache nicht zu Herzen nehmen, daß er sage: »Alle Söhne des Königs sind tot!«, sondern Amnon allein ist tot!
וְעַתָּ֡ה (וְ) ve. “and”
Absalom aber floh. Und der junge Mann, der Wache hielt, erhob seine Augen, sah sich um und siehe, da kam viel Volk auf dem Weg hinter ihm, an der Seite des Berges.
וְהִנֵּ֨ה (וְ) ve. “and”
Und es geschah, als er ausgeredet hatte, siehe, da kamen die Söhne des Königs und erhoben ihre Stimme und weinten; auch der König und alle seine Knechte erhoben ein großes Wehklagen.
וְהִנֵּ֤ה (וְ) ve. “and”וְגַם־ (וְ) ve. “and”וְכָל־ (וְ) ve. “and”
Absalom aber war entflohen und ging zu Talmai, dem Sohn Ammihuds, dem König von Geschur. David aber trug die ganze Zeit hindurch Leid um seinen Sohn.
וְאַבְשָׁל֣וֹם (וְ) ve. “and”
Nachdem aber Absalom geflohen und nach Geschur gezogen war, blieb er dort drei Jahre.
וְאַבְשָׁל֥וֹם (וְ) ve. “and”
da sandte er hin nach Tekoa und ließ eine kluge Frau von dort holen und sprach zu ihr: Stelle dich doch trauernd und ziehe Trauerkleider an und salbe dich nicht mit Öl, sondern stelle dich wie eine Frau, die lange Zeit um einen Toten Leid getragen hat.
וְלִבְשִׁי־ (וְ) ve. “and”וְאַל־ (וְ) ve. “and”
Und deine Magd hat zwei Söhne, die stritten miteinander auf dem Feld, und als niemand rettend dazwischentrat, erschlug einer den anderen und tötete ihn.
וּלְשִׁפְחָֽתְךָ֙ (וּ) u. “and”וְאֵ֥ין (וְ) ve. “and”
Und siehe, nun ist die ganze Verwandtschaft gegen deine Magd aufgestanden, und sie sagen: Gib den her, der seinen Bruder erschlagen hat, damit wir ihn töten für die Seele seines Bruders, den er umgebracht hat, und damit wir auch den Erben vertilgen! Sie wollen so den Funken auslöschen, der mir noch übriggeblieben ist, um meinem Mann keinen Namen und keine Nachkommenschaft auf Erden zu lassen.
וְהִנֵּה֩ (וְ) ve. “and”וּנְמִתֵ֙הוּ֙ (וּ) u. “so”וְנַשְׁמִ֖ידָה (וְ) ve. “and”וּשְׁאֵרִ֖ית (וּ) u. “and”
Da sprach der König zu der Frau: Geh heim, ich will deinetwegen Befehl geben!
וַאֲנִ֖י (וַ) va. “and”
Da sprach die Frau von Tekoa zum König: Auf mir, mein Herr und König, sei die Schuld und auf dem Haus meines Vaters; der König aber und sein Thron seien unschuldig!
וְעַל־ (וְ) ve. “and”וְהַמֶּ֥לֶךְ (וְ) ve. “and”וְכִסְא֖וֹ (וְ) ve. “and”
Der König sprach: Wer gegen dich redet, den bringe zu mir, so soll er dich nicht mehr antasten!
וְלֹֽא־ (וְ) ve. “and”
Sie sprach: Der König gedenke doch an den Herrn, deinen Gott, daß der Bluträcher nicht noch mehr Unheil anrichte und daß man meinen Sohn nicht verderbe! Er sprach: So wahr der Herr lebt, es soll kein Haar von deinem Sohn auf die Erde fallen!
וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”
Die Frau sprach: Warum hast du denn so etwas gegen das Volk Gottes im Sinn? Und mit dem, was der König geredet, hat er sich selbst schuldig gesprochen, weil der König den nicht zurückholen läßt, den er verstoßen hat!
וְלָ֧מָּה (וְ) ve. “and”וּמִדַּבֵּ֨ר (וּ) u. “and”