Lexikoneintrag · Hebräisch
H9002/וְv
andWortart: Konjunktion
Anzeigen inSchlachter 2000
Vorkommen nach Büchern
Wiedergaben
In Schlachter 2000, basierend auf 1. Mose und dem Neuen Testament
29.708 Vorkommen in 15.635 Versen
Mit Stellenangabe und Text in Schlachter 2000.
Naemi aber sprach zu ihren beiden Schwiegertöchtern: Geht hin, kehrt um, jede zum Haus ihrer Mutter! Der Herr erweise euch Güte, wie ihr es an den Verstorbenen und an mir getan habt!
וְעִמָּדִֽי׃ (וְ) ve. “and”
Der Herr gebe euch, daß ihr Ruhe findet, jede im Haus ihres Mannes! Und sie küßte sie [ergänzt: zum Abschied]. Da erhoben sie ihre Stimmen und weinten,
וּמְצֶ֣אןָ (וּ) u. “and”
Kehrt um, meine Töchter, und geht heim! Denn ich bin zu alt, um noch einen Mann zu heiraten. Und wenn ich auch spräche: Es ist zu hoffen, daß ich schon diese Nacht einen Mann bekomme und sogar Söhne gebäre! —
וְגַ֖ם (וְ) ve. “and”
Da erhoben sie ihre Stimmen und weinten noch mehr; und Orpa küßte ihre Schwiegermutter [ergänzt: zum Abschied]; Ruth aber hing ihr an.
וְר֖וּת (וְ) ve. “and”
Sie aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist umgekehrt zu ihrem Volk und zu ihren Göttern; kehre du auch um, deiner Schwägerin nach!
וְאֶל־ (וְ) ve. “and”
Aber Ruth antwortete: Dringe nicht in mich, daß ich dich verlassen und mich von dir abwenden soll! Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!
וּבַאֲשֶׁ֤ר (וּ) u. “and”וֵאלֹהַ֖יִךְ (וֵ) ve. “and”
Wo du stirbst, da sterbe auch ich, und dort will ich begraben werden; der Herr tue mir dies und das und noch mehr, wenn nicht der Tod allein uns scheiden soll!
וְשָׁ֖ם (וְ) ve. “and”וְכֹ֣ה (וְ) ve. “and”וּבֵינֵֽךְ׃ (וּ) u. “and”
Voll zog ich aus, aber leer hat mich der Herr wieder heimgebracht. Warum nennt ihr mich denn Naemi, da doch der Herr mich gedemütigt und der Allmächtige mich betrübt hat?
וְרֵיקָ֖ם (וְ) ve. “and”וַֽיהוָה֙ (וַֽ) va. “and”וְשַׁדַּ֖י (וְ) ve. “and”
So kehrte Naemi zurück, und mit ihr Ruth, die Moabiterin, ihre Schwiegertochter, die sich vom Land Moab abwandte; und sie kamen am Anfang der Gerstenernte nach Bethlehem.
וְר֨וּת (וְ) ve. “and”וְהֵ֗מָּה (וְ) ve. “and”
Nun hatte Naemi einen Verwandten ihres Mannes, der war ein sehr angesehener Mann aus dem Geschlecht Elimelechs, und sein Name war Boas.
וּֽלְנָעֳמִ֞י (וּֽ) u. “and”וּשְׁמ֖וֹ (וּ) u. “and”
Ruth aber, die Moabiterin, sprach zu Naemi: Laß mich doch aufs Feld hinausgehen und Ähren auflesen bei dem, in dessen Augen ich Gnade finde! Da sprach sie zu ihr: Geh hin, meine Tochter!
וַאֲלַקֳטָּ֣ה (וַ) va. “so”
Und siehe, Boas kam von Bethlehem her und sprach zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch! Und sie antworteten ihm: Der Herr segne dich!
וְהִנֵּה־ (וְ) ve. “and”
Und sie hat gesagt: Laß mich doch auflesen und zwischen den Garben sammeln hinter den Schnittern her! Und sie kam und blieb vom Morgen an bis jetzt; sie bleibt nicht lange zu Hause sitzen!
וְעַד־ (וְ) ve. “and”
Da sprach Boas zu Ruth: Hörst du, meine Tochter? Du sollst auf keinen anderen Acker gehen, um aufzulesen; und begib dich auch nicht weg von hier, sondern halte dich da zu meinen Mägden.
וְגַ֛ם (וְ) ve. “and”וְכֹ֥ה (וְ) ve. “and”
Da fiel sie auf ihr Angesicht und neigte sich zur Erde und sprach: Warum habe ich vor deinen Augen Gnade gefunden, daß du dich um mich kümmerst, da ich doch eine Fremde bin?
וְאָּנֹכִ֖י (וְ) ve. “and”
Da antwortete Boas und sprach zu ihr: Es ist mir alles erzählt worden, was du an deiner Schwiegermutter getan hast nach dem Tod deines Mannes, wie du deinen Vater und deine Mutter und dein Heimatland verlassen hast und zu einem Volk gezogen bist, das du zuvor nicht kanntest.
וְאִמֵּ֗ךְ (וְ) ve. “and”וְאֶ֙רֶץ֙ (וְ) ve. “and”
Der Herr vergelte dir deine Tat, und dir werde voller Lohn zuteil von dem Herrn, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um Zuflucht zu suchen unter seinen Flügeln!
וּתְהִ֨י (וּ) u. “and”
Und sie sprach: Mein Herr, laß mich Gnade finden vor deinen Augen; denn du hast mich getröstet und deiner Magd freundlich zugesprochen, obwohl ich doch nicht [ergänzt: einmal] wie eine deiner Mägde bin!
וְכִ֥י (וְ) ve. “and”וְאָנֹכִי֙ (וְ) ve. “and”
Und als sie wieder aufstand, um Ähren aufzulesen, gebot Boas seinen Knechten und sprach: Laßt sie auch zwischen den Garben auflesen und tut ihr nichts zuleide!
וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”
Und ihr sollt auch aus den [ergänzt: Ähren-]Bündeln etwas für sie herausziehen und es liegen lassen, damit sie es auflesen kann, und ihr sollt sie deswegen nicht schelten!
וְגַ֛ם (וְ) ve. “and”וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”
Und ihre Schwiegermutter sprach zu ihr: Wo hast du heute aufgelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der sich um dich gekümmert hat! Da sagte sie ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sprach: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, heißt Boas!
וְאָ֣נָה (וְ) ve. “and”
Da sprach Naemi zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er von dem Herrn, der seine Gnade den Lebendigen und den Toten nicht entzogen hat! Und Naemi sagte ihr: Der Mann ist mit uns nahe verwandt, er gehört zu unseren Lösern.
וְאֶת־ (וְ) ve. “and”
Und Naemi sprach zu ihrer Schwiegertochter Ruth: Es ist gut, meine Tochter, wenn du mit seinen Mägden ausgehst und man dich nicht auf einem anderen Acker belästigt!
וְלֹ֥א (וְ) ve. “and”
So hielt sie sich bei der Ährenlese zu den Mägden des Boas, bis die Gersten- und Weizenernte vollendet war. Und sie wohnte bei ihrer Schwiegermutter.
וּקְצִ֣יר (וּ) u. “and”
Und nun, ist nicht Boas, bei dessen Mägden du gewesen bist, unser Verwandter? Siehe, er worfelt diese Nacht auf der Gerstentenne.
וְעַתָּ֗ה (וְ) ve. “and”